Die Pädagogische Arbeit des Waldorfkindergartens gründet sich auf die anthroposophische Menschenkunde Rudolf Steiners, die im Menschen eine Einheit von Körper Seele und Geist sieht. ErzieherInnen und Eltern zielen darauf ab, dem Kind einen „Spielraum“ zu schaffen, in dem es sich kindgerecht entwickeln und seiner Individualität entsprechend entfalten kann. So wird besonderer Wert auf vielfältiges, Phantasie und Sinne anregendes Spielmaterial und auf ausreichende Bewegungsmöglichkeiten gelegt.
Ein
weiterer Schwerpunkt liegt in der Förderung der Sprachentwicklung. Mit
Märchen, Geschichten, Puppenspiel und Fingerspielen wird den Kindern
ein reicher Wortschatz geboten, der ihnen in der Schule ermöglicht,
Sprache aktiv zu gestalten und sich vielfältig auszudrücken.
Tageslauf
Nachdem
die Kinder liebevoll begrüßt wurden, dürfen sie im „Freispiel“ nach
Lust und Laune spielen und bauen. Gegen 9:30 Uhr heißt es dann
„Aufräumzeit, es ist so weit“, und alle helfen mit, die wohltuende
Ordnung wiederherzustellen. Anschließend findet sich die ganze Gruppe
im Morgenkreis zusammen.
Gegen 10.00 Uhr gibt es ein – mit Hilfe
der Kinder – zubereitetes Frühstück. Die Kinder und Erzieherinnen haben
ihren festen Platz an einem der Tische und beginnen und beenden das
Frühstück gemeinsam.
Danach helfen die Einen beim Abräumen, Spülen und Kehren, die Anderen
gehen direkt zum Spielen nach draußen. „Rausgehzeit“ ist bei jedem
Wetter.
Kurz bevor für viele Kinder der Kindergartentag um 12.00 Uhr zu Ende
ist, gibt es drinnen in gemütlicher Runde um ca. 11:45 Uhr noch einen
gemeinsamen Abschlusskreis.
Mehr dazu: Wochenlauf u.Jahreslauf | Künstlerische Aktivitäten
Das pädagogisches Konzept als Download (PDF)